Dienstag, 28. Februar 2012

Gestöbert und gefunden...


(Quelle Logo: wegweiser-demenz.de)










Das habe ich für Sie zum Nach- und Weiterlesen auf der Blogseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefunden:

Projekt zu Demenz im Krankenhaus

Gut zu wissen, daß es da ein Pilotprojekt gibt. Zum Reinlesen einfach super. Ideal wäre, das so ähnlich auch hier in Thüringen anzubieten.
Fakt ist, daß es da jede Menge (Aufhol-)Bedarf gibt. Für mich sind die Krankenhausaufenthalte meiner demenzkranken Mutter immerwieder sehr anstrengend. Da kann schon ein simpler Oberschenkelhalsbruch eine echte Herausforderung für die Angehörigen werden.

Mehr über Familienpflegezeit (Hinweis von Compass Private Pflegeversicherung GmbH)
Wege zu Pflege

Tolle Sache mit der Familienpflegezeit! Mit Demenzkranken stelle ich mir die Zweiteilung Arbeit und Pflege unheimlich schwer vor, besonders im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit. Da bedarf die Planung des Tages sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen auf allen Seiten. Demenzkranke ticken anders...

Text: Petra Koczan

Freitag, 24. Februar 2012

Noch im Winterschlaf?

Wir jedenfalls nicht...

Erste Frühblüher gesichtet/ Photo: Petra Koczan
Unser Veranstaltungsplan für März 2012
(Stand v. 26.2. 2012, Änderungen vorbehalten)


Dienstag, 21. Februar 2012

Am Wochenende 3./4. März 2012 schon etwas geplant?

Wenn ja, dann ist es prima! Und Sie sind fein 'raus!

Wenn nein, dann besuchen Sie doch die Thüringen-Ausstellung und dort speziell am 3./4. März 2012 die Gesundheitsmesse .

Interessante Themen mit kompetenten Referenten:
  • psychische Erkrankungen
  • Häusliche Intensivpflege
  • Prävention von Krankheiten 
  • Forum Naturheilkunde 
  • u.v.m.

Vielleicht lockt der eine oder andere Vortrag ja doch aus der kuscheligen Sofaecke.
Mich finden Sie sicherlich auf der Messe...und wenn nicht, dann haben Sie trotzdem viele neue Eindrücke und Informationen gesammelt...

Montag, 20. Februar 2012

Standpunkt : Berührungsängste und Demenz

Der Angehörigenabend in der K&S Seniorenresidenz in Erfurt fand bereits am 7. Februar 2012 statt. Ich wurde einige Wochen zuvor kontaktiert und gebeten, an diesem Abend u.a. kurz unsere Selbsthilfegruppe (SHG) vorzustellen und dann speziell auf die Problematik "Berührungsängste und Demenz" aus der Sicht von Angehörigen und der SHG einzugehen.
Leider war es mir aus persönlichen krankheitsbedingten Gründen nicht möglich, eher darüber zu berichten.

K&S Seniorenresidenz - ein junges aufgeschlossenes Pflege-und Betreuungs-Team

Also...

...draußen war es eisig kalt und schon dunkel. Kurz vor 18 Uhr füllte sich die im Erdgeschoß in unmittelbarer Nähe zum Eingang befindliche Cafeteria zunehmend mit Angehörigen, Heimbewohnern, Pflegepersonal und anderen Gästen. Die Kleidung reichte an diesem Abend von elegant über leger bis hin zu angenehm und behaglich, aber vor allem kuschelig warm. Für mich erschien bei der sibirischen Kälte ein Glas Winter-Tee als ein absolut wichtiges Utensil. Der Raum wurde eigens für diesen Abend mit Stühlen in Reihe und Glied ausgestattet. Man suchte sich eine passende Reihe und nahm ungezwungen auf den bequemen hellen Sitzmöglichkeiten Platz. Es gab, zu meiner Freude, eine Leinwand für meinen Vortrag und genug freie Fläche ringsherum, um ordentlich agieren zu können.
Der freundlichen Begrüßung durch den Heimleiter, Herrn Feher, folgte gleich der erste Punkt der Tagesordnung. Es ging um "heimische" Sachen. Das unkomplizierte, offene, lockere und dennoch ernsthafte Gespräch mit den Teilnehmern ließ keine Barrieren aufkommen. Probleme wurden aufgegriffen, Lösungen angeboten, Hinweise und Möglichkeiten aufgenommen. Eine gute Atmosphäre für gemeinsames Arbeiten und Wohnen in dem noch sehr neuen Pflegeheim. Es meldete sich die Ergotherapeutin zu Wort, eine junge Frau voller guter neuer Ideen, mit viel Tatkraft und Verantwortung. Sie gab Hinweise auf Beschäftigungsmöglichkeiten für die Heimbewohner, Veranstaltungen, Gestaltung der Geburtstage der Bewohner und Feste, jeweils auf die Jahreszeit zugeschnitten, war aber auch offen für die Anliegen und Wünsche der Anwesenden. Herr Feher stellt noch die gesamte gerade anwesende "Mannschaft" des Heimes vor und mein Beitrag über die SHG und unsere Ziele folgte. Zum Thema "Berührungsängste und Demenz", war ich einige Tage zuvor noch mal tief in mich gegangen und habe versucht, alles, was ich gehört, erlebt und erfahren habe, in eine Bildschirmpresentation zu packen. Ich denke, ich konnte die Thematik gut erschließen. Die Zeit verging wie im Flug und war, wie oft, zu kurz bemessen, um ausführlich ins Gespräch zu kommen. So freute ich mich um so mehr, im Anschluß an die Veranstaltung mit einigen Bewohnern sprechen zu können und tagsdrauf einer Dame, deren Mutter Bewohnerin des Heimes ist, einige Tipps zukommen zu lassen. Es ist nicht leicht, Berührungsängste zu überwinden und Barrieren zu beseitigen...
Im Handumdrehen verwandelten viele fleißige Hände die "Kinobestuhlung" wieder in eine gemütliche Cafeteria. Einige kurze Gespäche, Handeschütteln, ein beidseitiges "Dankeschön", ein Foto (musste dann auch ganz schnell gehen, schupp und mich in die Mitte) und alles war schon vorbei.
Ein sehr angenehmer und ich hoffe informativer Abend, der sicherlich eine Fortsetzung findet.
Leider hatte ich im Eifer des Vortrages vergessen, ab und zu einen Schluck von den angebotenen Mineralwasser zu trinken, so daß ich wohl müde und zufrieden, wenn auch etwas heiser und mit kratziger Stimme im Gepäck, nach Hause marschierte...

 PS: Und... wer Interesse an dem Vortrag hat, kann sich ja bei mir melden...

Photo und Text: Petra Koczan


Samstag, 18. Februar 2012

Mehr über Demenz...

... und die Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten erfahren Sie bei einem Hausbesuch der GesundheitsUni Jena am 14. März 2012 um 15 Uhr oder 17 Uhr.

Einfach hinfahren und informieren.

Freitag, 17. Februar 2012

Familienpflegezeit - wie, wo, was, wann?




So oder so ähnlich sieht Pflege manchmal aus. Die Tochter oder ein anderer Familienangehöriger im erwerbsfähigen Alter sitzt zwischen Baum und Borke. Gut  - es ist eine Karikatur. Aber gerade deswegen ist die Aussage so aufrüttelnd, schockierend und wegweisend. In vielen Familien werden pflegebedürftige Angehörige zu Hause betreut. Das erfordert Mut, Ausdauer und bei Demenzkranken noch eine gute Portion Geduld und Verständnis. Vor all denen, die sich für Pflege zu Hause entscheiden und entschieden haben, ziehe ich den Hut. Das ist eine schwere und aufopferungsvolle Aufgabe...

Seit dem 1.1.2012 besteht die Möglichkeit, seinen pflegebedürftigen Angehörigen in "Familienpflegezeit" - aufgebaut ähnlich der Altersteilzeit - zu betreuen und zu pflegen. Ich habe bisher wenig darüber in Presse und Fernsehen erfahren. Auch Institutionen, die die Arbeitgeber vertreten halten sich weitesgehend zurück.

Ich habe mich für Sie schon mal schlau gemacht:
Die  IKK classic informiert Angehörige und Versicherte.
Die  IHK Erfurt informiert Arbeitgeber.

Also, informieren, nachfragen und handeln. Und vielleicht ist es für Sie, als pflegende und betreuende Angehörige, ein lohnenswerter Ansatzpunkt.

Dienstag, 7. Februar 2012

Wintergruß

So (v)erträgt man den Winter...

Quelle: Glückliche Schneemänner/Luigi Calloni/Fußmaler/1998
Mund- und Fußmalende Künstler Verlag Stuttgart