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Dienstag, 19. Februar 2019

Wichtige Themen für 2019...

Für 2019 haben wir wieder ein Projekt geplant:





Den Alltag mit den Betroffenen innerhalb der Familie immer wieder aufs Neue meistern


1.    Veranstaltungsreihe

In der Veranstaltungsreihe werden medizinische und psychologische Themen aufgegriffen, die für viele Angehörige mit Unsicherheiten verbunden sind:

1.1.
Medikamente: So viel wie nötig, so wenig wie möglich - und bezahlbar soll es sein!
So viele Medikamente jeden Tag, muss das denn sein? Wie lässt sich das Thema der Medikation mit den behandelnden Ärzten besprechen, wie oft sollte die Arzneigabe überprüft werden? Ziel sollte immer sein: So viel wie nötig, so passend wie möglich.

1.2.
Naturheilkunde bei Demenz und für die Angehörigen - ein Überblick über Arzneien und Methoden

Naturheilkundliche Arzneien werden heute von den behandelnden Ärzten mehr und mehr verordnet - von den Familien einerseits gerne gesehen, doch es stellt sich die Frage der Finanzierung. Auch da braucht es Absprachen und Ausloten der Möglichkeiten.
Wo kann Naturheilkunde sinnvoll ergänzend eingesetzt werden? Heute stehen unzählige Präparate und Methoden zur Verfügungen, die Werbung verspricht uns schnelle Hilfe. Wir schauen uns das Thema der Selbst-Medikation an - was kann bedenkenlos kombiniert werden, was braucht Absprache?

Dies Themen 1.1. und 1.2. sollen aufeinander folgend an zwei Nachmittagen, am 14.2.2018 und am 14.3.2018 besprochen werden. Es geht v.a. um Information, Erfahrungsaustausch und die Ermutigung sich für eine sinnvolle Behandlung einzusetzen und ein kritisches Hinterfragen von Selbst-Medikation.

1.3.
Leben mit Demenz-Betroffenen: Was bleibt - wovon muss ich Abschied nehmen? Was hat uns früher verbunden - was davon ist noch da?
Im Herbst, am 10.10.2019, im dritten Teil der Veranstaltungsreihe schauen wir auf die Veränderungen in der Beziehung zu der demenzerkrankten Person:
Was hat Sie früher verbunden, was davon erkennen Sie heute noch, was ist weiterhin möglich - an Gespräch, an Aktivität? Wovon mussten Sie im Laufe der Jahre Abschied nehmen und wie gelingt das?

Referentin:
Rosemarie Kaiser, Heilpraktikerin, Dipl.-Sozialpädagogin, Supervisorin
Ein Schwerpunkt ihrer Praxis- und Vortagsarbeit sind gerontologische Themen.
Es ist ihr ein Anliegen, Brücken zu bauen zwischen der Schulmedizin und der Naturheilkunde und sich für eine integrative Medizin einzusetzen.

2.    Veranstaltungsreihe

Buchlesung mit Frau Röser vom Singlieselverlag am 9.5.2019

Mit dem Singlieselverlag wurden schon zwei Lesungen in den vergangenen Jahren durchgeführt und durch die AOK gefördert, Lesung „Mein Vater und die Gummiente“ und „Musik als Königsweg im Umgang mit Demenz“.
Die Präsentation und die Vorstellung von neu erschienener Literatur des Singlieselverlages sind für alle Teilnehmer sehr informativ und muntern auf, sich dem Thema Demenz und den Bedürfnissen von den betroffenen Familienangehörigen speziell zu widmen. Angehörige haben die Möglichkeit, so den streng organisierten Alltag miteinander in der Familie aufzulockern. Frau Röser ist uns dabei als eine sehr gute Gesprächspartnerin und Vorleserin bekannt. Sie kann sich aus eigener Erfahrung heraus gut in die bestehenden Bedürfnisse von Angehörigen und auch den Betroffenen hineinversetzen.
Frau Röser wird am 9.5.2019 wieder Neuerscheinungen präsentieren.

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Notfallplan
Desweiteren wurde festgestellt, daß die Thematik "Notfallplan" viele Angehörige sehr beschäftigt. Wir werden uns mit dem Thema demnächst auch hier und in einer Gruppenveranstaltung beschäftigen. Eine Ideensammlung gibt es schon.

by petrakoczan

Dienstag, 2. Mai 2017

Nun will der Mai uns grüßen ...



Nun will der Lenz uns grüßen, von Mittag weht es lau,
aus allen Ecken sprießen, die Blumen rot und blau.
Draus wob die braune Heide sich ein Gewand gar fein
und lädt im Festtagskleide zum Maientanze ein.

Liebe Angehörige, liebe Interessenten!

Ich lade Sie zu unseren Treffen im Mai 2017 recht herzlich ein. Eine Einstimmung darauf können die Zeilen aus dem bekannten oben zitierten Volkslied geben. Wir wissen: Singen ist schön, macht Spaß und weckt Erinnerungen.

Buchlesung und Gespräch mit Frau Annette Röser-Letizky vom Singliesel-Verlag

*      Wo?  Cafeteria, K&S Seniorenresidenz Erfurt, Maximilian-Welsch-Str. 5
*      Wann?   Donnerstag, den 11. Mai 2017, 16.00 – ca. 17.30 Uhr, Einlass ab 15.30 Uhr
*      Thema? Buchlesung und Gespräch „Musik als Königsweg im Umgang mit Demenz“/ Buch-Titel „Musik wirkt Wunder“

Foto mit freundlicher Genehmigung vom Singliesel-Verlag

*      Anmeldung erforderlich  bis Montag, den 8. Mai 2017
*      Teilnahmegebühr: 5 Euro pro Teilnehmer
*      Besonderheiten: Betroffene/Erkrankte sind willkommen. Eine Betreuung kann jedoch nicht angeboten werden.



Gesprächskreis Demenz für Angehörige

*      Wo? Räume des Malteser Hilfsdienstes e.V., August-Schleicher-Str. 2
*      Wann? Dienstag, den 23. Mai 2017, ab 16.00 – ca. 18.00 Uhr
*      Anmeldung erforderlich  bis Donnerstag, den 18. Mai 2017
*      Besonderheiten: Betroffene/Erkrankte können teilnehmen, eine Betreuung ist in dringenden Fällen zeitgleich im Haus möglich. Bitte unbedingt rechtzeitig anmelden.
Bei Bedarf bitte ich um Absprache mit Frau Schiwek Tel. 0151/42361061.

Veranstaltung zum Tag der Pflege 2017

8. Mai 2017 – 14-17 Uhr Stand der Alzheimer Gesellschaft Thüringen e.V. gemeinsam mit wichtigen Kooperations- und Ansprechpartnern auf dem Anger in Erfurt, Thema: „Angehörige von Menschen mit Demenz im Mittelpunkt“

Vorschau Sommer 2017

Vsl. 12. Juni 2017 (Montag) – Gemeinsame Fahrt der SHG nach Oberhof, Dauer insgesamt max. 6 Stunden, Besuch „AWO-Sano Ferienzentrum Oberhof“, Urlaub und Betreuung unter einem Dach für pflegende Angehörige mit ihrem Demenzerkrankten. Einladung mit genauen Angaben und Ablauf erfolgt Anfang Juni 2017.
Es werden eigenanteilige Kosten pro Teilnehmenden für das Projekt für Fahrt (Bahnfahrt) und Versorgung anfallen, die Kalkulation ist noch nicht abgeschlossen.
Erkrankte sind willkommen. Eine Betreuung während der Veranstaltung kann derzeit nicht zugesichert werden.
Interessenten können ab sofort ihre Teilnahme anmelden.

Juli/August 2017 – Sommerpause, keine Veranstaltungen, Beratungen möglich


Ich bitte um Rückmeldung zur Teilnahme und freue mich, Sie begrüßen zu können.


by petrakoczan

Dienstag, 1. Dezember 2015

Das erste „Türchen“ der SingLiesel-Advents-Geschichten

Max und Sebastian saßen auf der Bank hinter dem Schuppen. In der Ferne hörten sie Fräulein Mayer nach ihrem Waldemar rufen. Fräulein Mayer war eine ältere Dame aus dem Nachbarhaus, die der Vater manchmal einfach nur „die alte Jungfer“ nannte. Max und Sebastian gingen ihr eigentlich lieber aus dem Weg; sie war zwar nicht unfreundlich zu den Buben, aber sie hatte immer eine Warnung oder einen guten Ratschlag parat, der die beiden Buben nicht die Bohne interessierte.


Waldemar war ihr Dackel, den sie heiß und innig liebte. Waldemar büxte oft aus. Dann hörte man Fräulein Mayer in der ganzen Gegend nach ihm rufen: „Waldemar, mein Hundchen, komm her zum Frauchen!“ Bei einem seiner Streifzüge war auch Waldemar Opfer eines Streichs der beiden Buben geworden: Als er wieder einmal allein durch die Gegend spazierte, schnappten sich Max und Sebastian den Dackel und banden ihm mehrere leere Dosen an den Schwanz. Ein lustiger Anblick!, fanden die beiden Buben, und welch ein herrlicher Lärm! Denn je mehr die Dosen hinter ihm schepperten, desto lauter bellte der Hund.

Als Fräulein Mayer ihren Waldemar entdeckte, befreite sie ihn gleich von seiner Last und jammerte: „Bestimmt waren das diese beiden Lausebengel von nebenan! Mein armer Waldi!“ „Wie können wir diesen Streich wiedergutmachen?“, überlegten die Buben. „Es soll etwas sein, worüber sich die alte Jungfer freut, aber auch der Dackel!“, sagte Sebastian. Nach einer Weile rief Max: „Ich hab’s! Wir backen Leberwurstkekse für Waldemar! Leberwurstkekse wird er bestimmt mögen!“

Gesagt, getan. Sie liefen in die Küche und verkneteten zunächst Haferflocken, Frischkäse, Leberwurst und ein Ei. Daraus formten sie walnussgroße Kugeln, die sie im Backofen buken. Noch einen Faden durchgezogen, und fertig war die Leberwurstkekskette. Als Fräulein Mayer mit Waldemar Gassi ging, nutzten Max und Sebastian die Gelegenheit und drapierten die Hundekuchen-Kette an ihrer Tür. Kaum hatten sie alles an die Türklinke gehängt, kamen Fräulein Mayer und Waldemar zurück. Die beiden Jungen konnten eben noch im Treppenhaus ein Stockwerk höher flüchten, als sie schon hören konnten, wie Waldemars lautes Schnuppern in freudiges Kläffen überging. Dann schmatzte er bald nur noch genüsslich. Von oben beobachteten sie den glücklichen Hund mit seinem lächelnden Frauchen.

So hatten Max und Sebastian ein Leuchten in die Adventszeit gebracht.


Die Geschichten stammen aus dem SingLiesel-Geschichten-Kalender von Linus Paul (Autor) und Nikolai Renger (Illustrationen); ISBN: 978-3-944360-81-2

mit freundlicher Genehmigung von

Freitag, 27. November 2015

Lesung "Mein Vater und die Gummi-Ente" in Erfurt

Unsere Lesung am 26.11.2015 war ein voller Erfolg und Frau Röser eine sehr gute Gesprächspartnerin. Anfängliche Zurückhaltung der Gäste wandelte sich schnell in Wissensdurst und einen angeregten interessanten Erfahrungsaustausch.

Nach kurzem Überlegen setze sich unsere Autorin einfach auf den zum Lesen bereitgestellten Tisch - ein Wohlfühlfaktor für alle Anwesenden.
Die präsentierten Episoden und Geschichten von Angehörigen fanden schnell Zustimmung und Begeisterung.
Wir Angehörige sind Experten durch Erfahrung im Umgang mit der Krankheit Demenz und der Gerontopsychiatrie.
Es ist gut, daß Angehörige sich mehr und mehr in den Fokus stellen, ihre eigenen Bedürfnisse neben dem anstengenden Pflegealltag erkennen und durchsetzen wollen. Inanspruchnahme von Hilfeleistungen ist eine besondere Stärke und trägt zur Stärkung des Angehörigen als Mensch und als Persönlichkeit bei.
Das Fortscheiten der Krankheit Demenz und der Verfall von erworbenen Fähigkeiten können nicht aufgehalten werden. Der Verfall der Psyche läßt nur noch Gefühlswelten und alte Erinnerungsstrukturen, wie Musik, Gerüche oder einzelne wichtige Wörter aus der Berufswelt übrig. Dies zu nutzen und personenbezogen einzusetzen ist ein wichtiger Teil der Betreuung von Demenzkranken, egal ob zu Hause, in der Tagespflege oder im Pflegeheim.
Der Mix aus Lesung, Erfahrungsaustausch und Mitgefühl ließ diesen Nachmittag als schönes und unterhaltsames Erlebnis in einem Kreis Gleichgesinnter werden.


Danke nochmals an unsere Autorin und Mitinhaberin des Singliesel-Verlages Frau Röser und an Herrn Feher, Leiter der K&S Seniorenresidenz in Erfurt.



© Text unf Fotos by petrakoczan

Freitag, 30. Oktober 2015

Wir laden ein ...

... zur Buchlesung mit Frau Annette Röser

Sie liest für alle Intessenten aus Ihrem Buch:


Am 26.11.2015 ab 15 Uhr in der Cafeteria der K&S Seniorenresidenz Erfurt.

Wir freuen uns, Frau Röser in Erfurt begrüßen zu können. Sie erzählte mir, daß sie das erste Mal in Erfurt sein wird und freut sich, die Stadt und uns kennenzulernen.


Das Buch wurde im Singliesel-Verlag veröffentlicht. Die Publikationen des Verlages befassen sich ausschließlich mit Demenz und sind auf die Erkrankten, die Angehörigen und für die Anwendung durch Pflegekräfte zugeschnitten.

Zitat von der Webseite:

"Der SingLiesel-Verlag wurde als Initiative betroffener Angehöriger gegründet. Ziel ist es, Bücher und Produkte für Menschen mit Demenz zu schaffen, die vor allem Freude bereiten und Angehörige und Pflegekräfte im Alltag entlasten. Gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis ist so eine breite Produktpalette entstanden."



Ich grüße Frau Röser herzlich von dieser Stelle aus.

Gefördert wird diese Veranstaltung durch die AOK plus.
Die K&S Seniorenresidenz Erfurt stellt uns den Raum kostenfrei zur Verfügung.

by petrakoczan