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Dienstag, 13. Februar 2018

Feedback zu unserer Veranstaltung am 8. Februar 2018 ...

Dieses Treffen erscheint mir besonders erwähnenswert. Dafür gibt es mehrere Gründe, die ich gern noch einmal beleuchten möchte.
Eine besondere Herausforderung brachte für mich der Krankheitsfall unserer Referentin. Im Nu waren Monate im Voraus geplante Abläufe hinfällig. Glücklicherweise konnte ich dennoch kurzfristig eine sehr gute Gesprächspartnerin finden.
Frau Kette, Beraterin vom Verein Lebenswert Gesundheitszentrum e.V., stellte sich den zahlreichen Fragen zum Pflegestärkungsgesetz. Schnell kamen wir ins Gespräch zu Verhinderunspflege, Kurzzeitpflege ( das Wo ist in Erfurt ein heißes Thema! ), Terminen und Anträgen beim MDK, Entlastungsmöglichkeiten für Angehörige. Eine jährliche Auffrischung der Gesetztesgrundlagen wird von allen Anwesenden als sehr hilfreich angesehen. Zu schnell verblaßt im Pflegealltag manches wichtige Detail zu Handhabungen, Ansprüchen und Möglichkeiten für Beantragungen. An alles zu denken, und alles zu wissen, das ist einfach zu viel. Für uns ist es dann wichtig, kompetente Gesprächspartner zu finden, ein purer Austausch der Erfahrungen reicht da nicht aus.
Auch wichtig erscheint immer wieder das Lesen und Verstehen von Bescheiden und Gutachten. Gesetzteskauderwelsch macht es schwer, den Kern der Dinge zu erfassen.
der Wald - Entspannung, Erholung, Therapie

Natürlich ist auch die Alzheimer Gesellschaft Thüringen e.V. immer ein wichtiger und kompetenter Ansprechpartner für uns in allen Fragen zum Pflegestärkungsgesetz und zu Entlastungsmöglichkeiten für Angehörige.

Letzendlich kam auch unser Erfahrungsaustausch nicht zu kurz. Eine Angehörige brachte ihre guten Eindrücke über ihren Kuraufenthalt in Alzheimertherapiezentrum Ratzeburg mit. Sie machte den Anwesenden Mut, sich auf einen Kuraufenthalt mit den Erkrankten einzulassen. Ihr selbst hat dieser Kuraufenthalt sehr gut getan.
Mittlerweile waren aus der derzeitigen Gruppe schon mehrere Teilnehmer/innen
in derartigen Therapiezentren.
Wir können außerdem auf sehr gute Erfahrungen im Alzheimertherapiezentrum Bad Aibling zurückgreifen.
Und warum in die Ferne schweifen, selbst im Thüringer Wald gibt es diverse Möglichkeiten, die unsere Teilnehmer/innen schon in Anspruch genommen haben: dazu zählen  die Klinik am Rennsteig in Tabarz  und das Angebot von der AWO-Sano in Oberhof.

In Oberhof verbrachte unsere Selbsthilfegruppe bereits im Juni 2017 einen sehr interessanten Info-Tag. Vielleicht können wir uns ja dieses Jahr Tabarz ansehen und uns ganz in der Nähe ein Bild von Therapiemöglichkeiten machen.
Auf jeder Fall war unser Treffen wieder für alle sehr informativ. Wir freuen uns auf viele weitere Treffen in diesem Jahr.

by petrakoczan


Mittwoch, 15. November 2017

Wenn ich einmal dement werde ...



Dement sein bedeutet wörtlich übersetzt „weg vom Geist“ oder auch „ohne Geist“.


Eine kleine Lebens-Hilfe für ein gutes Miteinander

 
Wenn ich dement werde, soll mein Leben einfach, übersichtlich und voraussichtlich sein. Und so sein, dass ich das gleiche mache jeden Tag zur gleichen Zeit, auch wenn es dauert, bis ich es begreife.
 
Wenn ich dement werde, musst du ruhig mit mir sprechen, damit ich keine Angst bekomme und nicht das Gefühl bekomme, dass du böse mit mir bist. Du sollst mir immer erzählen, was du tust. Du solltest mich wählen lassen und respektieren, was ich wähle.
 
Wenn ich dement werde, denke daran, dass es gut für mich wäre, schöne Erlebnisse zu haben, auch dass du sie mir erzählst, bevor ich sie erlebe.


Lupo  / pixelio.de
Wenn ich dement werde, brauche ich und kriege ich viel mehr Schlaf, als ich eigentlich will. Und wenn ich schlafe, habe ich immer Angst, dass ich nicht mehr wach werde. Gib mir Mut zu schlafen.
 
Wenn ich dement werde, kann ich vielleicht nicht mehr mit Messer und Gabel essen, aber bestimmt sehr gut mit den Fingern. Lass mich das tun.
 
Wenn ich dement werde, kann ich mich nicht mehr erinnern, was ich gerne möchte, dann musst du lernen, mir das zu zeigen.



Wenn ich dement werde, und ich bin eigensinnig und boshaft und habe schlechte Laune, dann bin ich das, weil ich mich machtlos und hilflos fühle, das hasse ich.
 
Wenn ich dement werde und Panik kriege, dann weil ich zwei Dinge gleichzeitig denken soll. Halt meine Hand fest und hilf mir, mich auf eine Sache zu konzentrieren.
 
Wenn ich dement werde, bin ich leicht zu beruhigen, nicht mit Worten, sondern in dem du ganz ruhig neben mir sitzt und meine Hand festhältst.
 
Wenn ich dement werde, verstehe ich nicht das Abstrakte. Ich will sehen, spüren und begreifen, wovon du sprichst.
 
Wenn ich dement werde, habe ich das Gefühl, dass andere mich nicht mehr verstehen. Genauso schwer ist es für mich, andere zu verstehen. Mach deine Stimme ganz leise und sieh mir ins Gesicht, dann verstehe ich dich am besten. Sage wenige Worte und einfache Sätze und versuche, herauszufinden, ob ich alles verstanden habe. Schaue mich an und lache, bevor du mit mir sprichst. 

Vergiss nicht, dass ich viel vergesse.
 
Wenn ich dement werde, möchte ich gute Musik hören von damals, aber ich habe vergessen welche. Lass sie uns zusammen hören, ich vermisse das. Ich mag auch gerne singen, aber nicht allein.
 
Wenn ich dement werde und sage: „ich will nach Hause", dann antworte mir ernsthaft, damit ich merke, dass du weißt, dass ich mich im Moment sehr unsicher fühle.
 
Wenn ich dement werde und schimpfe, dann gehe einen Schritt zurück von mir, so spüre ich, dass ich immer noch Eindruck machen kann.
 
Ich bin oft verzweifelt. Verzweifle nicht auch du.
 
 
Verfasser: unbekannt

Montag, 6. Juni 2016

Wenn ich dement werde ...

...

Wenn ich dement werde, soll mein Leben einfach, übersichtlich und voraussehbar sein. Und es soll so sein, dass ich das Gleiche mache, jeden Tag zur gleichen Zeit, auch wenn es dauert, bis ich es begreife.
Wenn ich dement werde, musst Du ruhig mit mir sprechen, damit ich keine Angst bekomme und nicht das Gefühl kriege, dass Du böse mit mir bist. Du sollst mir immer erzählen, was Du tust. Du sollst mich wählen lassen und respektieren, was ich wähle.
Wenn ich dement werde, denke daran es wäre gut für mich, auch schöne Erlebnisse zu haben und dass Du sie mir erklärst, bevor ich sie erlebe.
Wenn ich dement werde, brauche ich und krieg ich viel mehr Schlaf wie ich eigentlich will. Und wenn ich schlafe, habe ich immer Anst, dass ich nicht mehr wach werde.

Wenn ich dement werde, kann ich vielleicht nicht mehr mit Messer und Gabel essen, aber bestimmt sehr gut mit den Fingern. Lass mich das tun und gib mir Mut zu schlafen.
Wenn ich dement werde, kann ich mich nicht mehr erinnern, was ich gerne möchte, dann musst Du lernen, mir das zu zeigen.
Wenn ich dement werde, und ich bin eigensinnig und boshaft und habe schlechte Laune, dann bin ich das, weil ich mich so machtlos und hilflos fühle, das hasse ich.
Wenn ich dement werde und schimpfe, dann gehe einen Schritt zurück von mir, dass ich spüre, dass ich immer noch Eindruck machen kann.
Wenn ich dement werde und Panik kriege, dann nur, weil ich an zwei Dinge gleichzeitig denken soll. Halt meine Hand fest und hilf mir, mich auf eine Sache zu konzentrieren.
Wenn ich dement werde, bin ich leicht zu beruhigen, nicht mit Worten, sondern indem Du ganz ruhig neben mir sitzt und meine Hand ganz fest hälst.
Wenn ich dement werde, verstehe ich nicht das Abstrakte, schwach formulierte, ich will sehen, spüren und begreifen, wovon Du sprichst.
Wenn ich dement werde, habe ich das Gefühl, dass andere mich schwer verstehen und genauso ist es schwer für mich, andere zu verstehen. Mach Deine Stimme ganz leise und guck mich an, dann verstehe ich Dich am besten. Mache nur wenige Worte und einfache Sätze und versuche herauszufinden, ob ich alles verstanden habe. Guck mich an, berühre mich und lache, bevor Du mit mir sprichst. Vergesse nicht, dass ich oft vergesse.
Wenn ich dement werde, habe ich oft keine Lust, spazieren zu gehen, aber ich weiss hinterher, dass es mir besser geht.
Wenn ich dement werde, möchte ich gute Musik hören, von damals, aber ich habe vergessen, welche. Lass sie uns zusammen hören, ich vermisse das. Ich mag auch gerne singen, aber nicht alleine.
Wenn ich dement werde, dann ist da manchmal gar nichts, wenn ich begreifen soll, aber vielleicht begreife ich besser, als Du denkst.
Wenn ich dement werde und sage ich will nach Hause, dann antworte mir ernsthaft, damit ich merke, dass Du weisst, dass ich mich im Moment sehr unsicher fühle.
Verfasser unbekannt

Zur Erinnerung an meinen Opa, der schwer an Alzheimer erkrankte, leider schon verstorben ist und heute Geburtstag hätte. Damals wußte ich noch nichts über diese Krankheit und verstand seine Verhaltensweisen nicht.
by petrakoczan

Montag, 12. Januar 2015

Studenten und Demenz

Hier ein durchaus lesenswerter, sehr ehrlicher mit einem gewissen Humor geschriebener Artikel einer Studentin / Zeit Online:

Es klingt alles heiter und wolkenlos, aber nur auf den ersten Blick:

http://www.zeit.de/studium/uni-leben/2015-01/demenz-vater-pflege

/pk


Dienstag, 11. März 2014

Lebensweisheiten ...

Kämpfe um das, was Dich weiter bringt,
akzeptiere das, was Du nicht ändern kannst,
und trenne Dich von dem, was Dich runter zieht. 

...  Der Schatz der Schnecke
(eine überlieferte Erzählung)

Die Tiere hielten eine Versammlung ab und begannen sich darüber zu beklagen, dass die Menschen ihnen immer wieder Dinge wegnähmen.
"Sie klauen meine Milch!", schimpfte die Kuh.
"Sie stehlen meine Eier!", jammerte die Henne.
"Sie nehmen mein Fleisch und machen Speck daraus!", beschwerte sich das Schwein.
"Sie machen Jagd auf mich wegen meines Öles!", entrüstete sich der Wal.
Und so ging es immer weiter fort ...
Schließlich meldete sich die Schnecke behäbig zu Wort und sprach mit ruhiger Stimme: " ICH habe etwas, was diese Menschen auch gern hätten. Sogar mehr als alles andere. Etwas, was sie mir gerne wegnehmen würden, wenn sie es nur könnten!"
"Und...", fragten die anderen Tiere nun erstaunt, "... was ist das?"
Die Antwort der Schnecke war kurz und beneidenswert schlicht:
" ICH HABE ZEIT!"
... sagte es und kroch langsam aber würdevoll davon ...

Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist,
habe ich beschlossen, glücklich zu sein.
Voltaire (1694-1778)

 ...  Das Gleichnis mit dem Stein

Die vier Temperamente der Menschen lassen sich sehr einfach an einem simplen Szenario verdeutlichen. Man stelle sich vor, ein großer Stein versperre einem Menschen seinen Weg.

•Der Sanguiniker wird heiter in seiner unbetrübten Art über den Stein hinweg hüpfen oder klettern.
•Der Phlegmatiker geht Konflikten mit unnötig großem Aufwand aus dem Weg, er wird einen großen Bogen um den Stein herum machen.
•Der Melancholiker wird beim Anblick des Steins seine Reise in Frage stellen und sich traurig auf den Stein setzen, um nachzudenken und sein Vorhaben zu reflektieren.
•Der Choleriker wird des unerwarteten Hindernisses wegen in Rage geraten und womöglich versuchen, den Stein mit einem Kraftakt aus dem Weg zu räumen.
Quelle: Wikipedia

/pk

Dienstag, 20. November 2012

Buchlesung Frau Helga Rohra in Erfurt ...

Veranstaltung am 26. 11. 2012 in Erfurt:

"Helga Rohra liest aus ihrem Buch "Aus dem Schatten treten" ... präsentiert ihr Hörbuch und spricht über ihre Krankheit am 26.11.12 um 18 Uhr in Erfurt.
Mit 54 Jahren wurde Helga Rohra die Diagnose Demenz gestellt. Sie stürzte in eine Depression. Als sie Anfang 2010 erstmals öffentlich über ihre Demenz sprach, tat sie das noch unter dem Pseudonym „Helen Merlin“. Heute setzt sie sich für die Rechte der Demenzbetroffenen ein." (Quelle: Facebook )


Neugierig? Diesmal habe ich ausschließlich nur diese eine Info und nur bei Facebook gefunden. Die Informations-Streuung in Erfurt stimmt mich doch sehr fraglich ... :/
 
Klick - Klick ... zur Veranstaltung ...

by petrakoczan

Montag, 19. November 2012

Fernsehtipp ... 20.11.2012 ... ZDF

Gestöbert und gefunden über eine Veröffentlichung bei Facebook:

TV-Tipp: 37 Grad "Du bist mein Ein und Alles" am Dienstag, 20.11.2012, um 22:15 Uhr im ZDF.
Gabriele Briem pflegt ihren demenzkranken Mann Wilfried mit Unterstützung einer Nachbarin. Sie kämpft um jeden Moment des Glücks, gegen alle Widerstände. Der Filmemacher Bodo Witzke hat das Paar über drei Jahre begleitet und will mit seinem Film zeigen, was Angehörige in der Pflege leisten und wie wertvoll ihr Engagement ist.
 
Interesse? Und los geht's ...
 
 
 
by petrakoczan

Mittwoch, 14. November 2012

Was wissen Sie über Demenz?

Eine Studie über das derzeit verbreitete Wissen im Bezug auf Demenz...
... ist eine gute Grundlage für zukünftige mögliche Verbreitung von wichtigen Informationen zum Thema Demenz.

Also einfach mitmachen!

Klick- Klick .... Was wissen Sie über Demenz?

by petrakoczan 


Sonntag, 4. November 2012

Demenz in Indien ?

Gefunden beim Alzheimer-Blog:

Indien ist geprägt von Armut. Aber der würdevolle Umgang mit alten, armen und zudem dementen Menschen ist einzigartig, warm und herzlich.

Klick, Klick ... zum Alzheimer-Blog ...

Viel Spaß beim Lesen

by petrakoczan

Donnerstag, 1. November 2012

Mit Papa beim Zahnarzt...

... eine kleine aber wahre Geschichte, die zum Nachdenken anregt - nein, nicht den demenzkranken Papa, sondern Angehörige, Zahnärzte und Praxispersonal. Der Zahnarztbesuch ist zwar lustig und locker beschrieben, aber Hut ab vor der Tochter, die sich das alles traut. Überredungskünste sind gefragt, die aber nur kurzzeitig wirken und immer wieder Geduld, Geduld, Geduld, Mitgefühl und Verständnis ...

Klick, klick ... zum Alzheimer-Blog...

 Zur Startseite Alzheimerblog

Viel Spaß beim Lesen und Nachdenken...

by petrakoczan

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Wo gibt's denn sowas?

Ein lustiger Kurzfilm, gedreht in einem Seniorenzentrum...
Gefunden bei Facebook via Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. - Selbsthilfe Demenz ...



Film ab...

Viel Spaß!

by petrakoczan

Dienstag, 9. Oktober 2012

Ideen von Anderswo....

Echt gute Ideen auf dem       Alzheimer-BLOG.
 Zur Startseite Alzheimerblog

Einfach mal öfters reinschauen und informieren und ggf. abonnieren...

Diesmal geht es um

  • Wäsche waschen im Pflegeheim
  • Bingo für Demenzerkrankte
  • Fallbesprechungen mit Angehörigen
  • Farbige Armbänder...

Neugierig? Na, dann los...



Gestöbert und gefunden:
by petrakoczan

Freitag, 7. September 2012

Projekt der Uni Jena...

... Die Uni Jena wirbt für ihr Projekt.
Diesmal gefunden via  Deutsche Alzheimer Gesellschaft/ Alzheimer-Blog  bei facebook:




Neugierig? Dann dem Link folgen:

Projekt Uni Jena 

by petrakoczan




Dienstag, 24. Juli 2012

2154... zweitausendeinhundertvierundfünfzig...

Ja , Ihr habt richtig gelesen 2 1 5 4 ist unsere Zahl! Aber was bedeutet sie ? Geheime Angelegenheit ?  Nein, keinesfalls!!!!!


Schöne Sommertage!
Seit dem 23. Januar 2012 gibt es unsere Website. Und seitdem wurde sie so viele Male angeklickt.
So eine Statistik ist immer sehr interessant...und man kann sich so seine eigenen Gedanken darüber machen...Immerhin ist Deutschland Favorit...Über die Zugriffe anderer Länder läßt sich echt grübeln. Einige Zugriffe von zwielichtige URL's waren auch dabei... Kann man aber ganz schnell stoppen...







Es gab Artikel, die absolut der Renner waren. Unter der Rubrik "Beliebte Themen" könnt Ihr alles nachlesen...

Meist wurde man über "Google" fündig - war auch nicht anders zu erwarten...

Suchbegriffe waren "demenz" , "demenz pflaster" oder "demenzpflaster", was ja auch sehr für den Aufbau und die Publikationen auf unserer Website spricht...

Es ist gut, daß ich mich im Januar doch aufgerappelt hatte, und die Website gestaltet habe. Sie ist für Betroffene und Angehörige eine gute und zuverlässige Informationsquelle geworden und stets aktuell.

Also, danke an alle, die so zahlreich draufgeschaut haben!

Im September geht es dann öfters wieder rund - wir haben ja auch irgendwie Sommerpause...Und das Wetter spielt endlich auch mit... und es bleiben genug Themen für die triste Jahreszeit übrig.

Wir hoffen, daß das "Netzwerk Demenz" hier in Erfurt doch Fuß faßt...

Die UNI Jena hat ja auch ihr neues Projekt, an dem interessierte oder genervte Angehörige teilnehmen können...

Für absolut neue Interessenten ist mein Beitrag zum Lyrikwettbewerb der TA zu empfehlen...so als Trostpflaster für schwere Zeiten, mit der Feststellung verbunden, viele Angehörige von Demenzkranken haben letztendlich die gleichen oder ähnliche Erlebnisse mit der Krankheit und sind nicht allein mit ihrem Problem... Meine Empfehlung: Traut Euch, zu uns in die Gruppe zu kommen, es ist keine Schande, mit der Krankheit Eueres Angehörigen auf Kriegsfuß zu stehen...

Uns gibt es auch auf  "facebook"...Im Banner auf dieser Seite zu erreichen...

by petrakoczan


















Donnerstag, 12. April 2012

Zahnpflege in der Pflege...

Für Sie gesucht und gefunden zum Thema:
Hilfe bei der Mundhygiene im Alter - eine Schulung für pflegende Angehörige

Seine eigenenen Zähne in Schuß zu halten ist schon aufwendig, aber wie ist das, wenn ich das für eine andere Person machen soll?

 Gefunden im Anzeigenteil TA v. 7. April 2012
Da kann ich einfach nichts weiter dazu feststellen, außer, daß das ein sehr wichtiges Thema sein und werden kann, wenn man einen Angehörigen pflegt. Also, Berührungsängste überwinden und los geht' s...

gefunden by Petra Koczan

Montag, 19. März 2012

Für Sie gestöbert und gefunden...

Gesund in Thüringen 2012 - eine Vortragsreihe des Helios-Klinikums Erfurt
für interessierte Bürger im Rathaus Erfurt

Quelle: Flyer - Gesund in Thüringen


Da wäre z.B. :

Am 31. Mai 2012 um 19 Uhr / Dauer ca. 1Stunde plus Fragemöglichkeiten an die Referenten
Was ist Geriatrie? - Besonderheiten und Möglichkeiten der Geriatrischen Behandlung
Dr. med. Peter Koch-Gwinner , Chefarzt Geriatrie

Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere interessante Themen erfahren Sie unter:
http://www.helios-kliniken.de/klinik/erfurt/aktuelles/news-detail/archive/2012/maerz/article/gesund-in-thueringen-2012-2/4909.html

Den dazugehörigen Flyer mir allen Veranstaltungen gibt es unter: 
Flyer - Gesund in Thüringen


Es ist bestimmt für jeden etwas dabei - eine sehr interessante Veranstaltungsreihe mit namenhaften und bekannten Referenten des Helios-Klinikums Erfurt.


Gestöbert und gefunden von Petra Koczan

Dienstag, 13. März 2012

"Insel-Denken" in Erfurt...

...oder ich schwöre es, ich habe nichts davon gewusst!

Es ist wie immer, etwas Interessantes findet statt, aber keiner weiß so richtig davon und folglich geht auch keiner hin. Geschehen heute und zwar stand es in der Thüringer Allgemeinen.

TA 13. März 2012
Ich las den Artikel und war sprachlos. Heute steht es drin und morgen findet es statt und kostet eine unterschiedliche Gebühr und um Anmeldung wird gebeten. Das Thema ist generell sehr interessant für unsere Selbsthilfegruppe, denn der Zulauf von interessierten Angehörigen ist derzeit riesig, die geladene Referentin überaus kompetent. Aber so von heute auf morgen ist da nur schwer jemand hinzubekommen. Angehörige, die Demenzkranke pflegen, haben mit dieser Terminisierung doch erhebliche Probleme. Da haben wir unsere Erfahrungen. Fragt sich, wie lange die Veranstaltung denn schon geplant war, wer wurde außerdem noch benachrichtigt oder auch eingeladen. Also ich hätte diese Veranstaltung gern und unkompliziert in unseren Plan aufgenommen und angeboten, aber wenn ich es nicht weiß...irgendwie schade um die Planung, die investierte Zeit und die Initiative.
Drängen sich mir doch gleich mehrere Fragen auf: Was ist hier nur los? Kocht hier jeder sein "Süppchen"? Wo bleibt der Gemeinschaftssinn? Wäre es nicht besser, an einem Strang zu ziehen ? So könnten dann wirklich alle Anbieter auch Interessenten finden, denn die Vielfalt macht es einfach aus. Die Möglichkeit der Auswahl steht im Vordergrund. Oder wie gehen Sie sonst als Verbraucher vor, z.B. beim Einkauf?
Aber - Erfurt ist eben anders. Alles ist kompliziert gestaltet. Von einer modernen einfachen übersichtlichen verbraucherfreundlichen Informations-Plattform ( ich verlange doch nicht zu viel?) für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen sind wir weit entfernt. Man sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht rauft man sich hier und heute auch mal zusammen, vernetzt sich, und schaut mal über den eigenen Deckelrand hinaus...das wäre schön, fast zu schön und eigentlich ganz einfach...

Text by Petra Koczan

Freitag, 2. März 2012

Demenz in der Öffentlichkeit

Heute ganz aktuell in der Thüringer Allgemeinen gefunden und gelesen:

Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de







In Thüringen leben rund 37 000 demente Menschen 

Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de    
Alzheimer-Patienten benötigen im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit Unterstützung bei täglichen Verrichtungen vom Essen über die Gestaltung des Alltags bis hin zur Hygiene. Doch auch Spickzettel helfen nur eine gewisse Zeit.
Foto: Alexander Volkmann (Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de)


Interessanter Artikel zum Weiterlesen : stellt die Krankheit im allgemeinen vor und überzeugt durch Zahlen und Fakten.

Tipp von Petra Koczan